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Bluthochdruck /Hypertonie
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Ein
zu hoher Blutdruck
(essentielle
arterielle Hypertonie)
ist einer der größten Risikofaktoren für einen vorzeitigen
Herz-Kreislauftod.
Doch selbst eine vergleichsweise
spät einsetzende
Behandlung mit bewährten Medikamenten aus den Wirkstoff-Familien
der Diuretika, Betablocker und/oder ACE Hemmer können
das erhöhte Herz-Kreislauf-Risiko deutlich absenken.
Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Patienten
bei jedem Arztbesuch ihren Blutdruck messen lassen. Sehr
bewährt hat sich auch die regelmäßige Selbstmessung des
Blutdrucks durch den Patienten. Diese Werte sind oft zuverlässiger
als die in der Arztpraxis erfassten Messergebnisse (sog.
"Weißkittel-Hypertonie").
Da ein erhöhter Blutdruck meist
keine
Beschwerden verursacht ist es wichtig, dass die verordneten
Medikamente keine schweren Nebenwirkungen haben, die beispielsweise
die Lebensqualität zu sehr absenken. Ansonsten werden
die Tabletten einfach nicht genommen....
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Bluthochdruck
Behandlung und Herzinfarkt-Risiko
Zu welcher
Tageszeit sollten blutdrucksenkende Medikamente eingenommen
werden? Eine Forschergruppe ging nun dieser Frage nach
und fand heraus, dass die Einnahme vor dem zu Bett gehen
das Herzinfarkt-Risiko senkt. mehr
lesen
Quelle:
J Am Soc Nephrol. 2011 Dec;22(12):2313-21. Epub 2011 Oct
24. (Original) PMID:22025630
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Statine enttäuschen Die Blutfettsenker sind im Zuge der sog. "Primär-Prophylaxe"
bei Risikopatienten nicht in der Lage, das Auftreten eines
ersten Herzinfarkts zu verhindern, bzw. das allgemeine
Sterberisiko zu senken.
mehr lesen
Quelle: Presse-Information
Fachblatt Archives of Internal Medicine
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Hypertonie-Therapie:
Welche Medikamente sind für die Routine-Therapie (First-Line-Antihypertonika)
besonders geeignet?
Für die Behandlung des
Bluthochdrucks steht eine ungewöhnlich breite Palette
von
Medikamenten zur Verfügung
- unter anderem Beta- und Alpha-Blocker, Kalzium-Antagonisten
und ACE-Hemmer. Bisher war aber unter den Ärzten
umstritten, welchen Medikamenten man zui Beginn einer
Hypertonie-Therapie den Vorzug geben sollte. Nun haben
kanadische Wissenschaftler dieses Problem durch die sorgfältige
Analyse des vorhandenen Daten-Materials gelöst.
Von allen blutdrucksenkenden Medikamenten
(Antihypertonika) haben die preisgünstig verfügbaren,
niedrig dosierten Diuretika (aus der Gruppe der Thiazide)
die stärkste Wirkung auf die Herz-Kreislauf-Morbidität
und -Mortalität - bei gleichzeitig geringen Nebenwirkungen.
mehr
Quelle: Presse-Information
Universität von British Columbia
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Mehr Verkehrslärm
- höherer Blutdruck
Neue
UBA-Studie bestätigt Zusammenhang zwischen Straßenverkehrslärm
und Krankheitshäufigkeit Menschen aus stark mit Verkehrslärm
belasteten Wohngebieten sind häufiger wegen Bluthochdrucks
in ärztlicher Behandlung als diejenigen, die an weniger
belasteten Straßen wohnen.
mehr
Quelle: Pressemitteilung
Umweltbundesamt
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Cholesterin-Panik
Mäßiger Eierkonsum erhöht das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko
offenbar nicht. Bei besonders gesundheitsbewussten
Menschen gelten Eier schon seit langer Zeit als gefährliche
"Cholesterin-Schleuder" und werden daher von
diesen völlig aus der Diät verbannt. Dabei scheint es
sich aber um eine übertriebene Schutz-Maßnahme zu handeln,
die möglicherweise nur bei Zuckerkranken Sinn macht.
mehr
Quelle: Medline Abstract
Fachblatt
Am J Clin Nutr.
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Obst ist nicht durch Tabletten
zu ersetzen: Multivitamin-Tabletten können das Sterberisiko
erhöhen Antioxydatien wie
die Vitamine A, Beta-Karotin, C , E und Selen werden weltweit
von Millionen von Menschen in der Hoffnung eingenommen
mit dieser Maßnahme ihre Gesundheit zu verbessern, bzw.
ihr Leben zu verlängern. Jetzt bewies eine in Dänemark
und Italien erarbeitete und im Fachblatt Journal of the
American Medical Association (JAMA) publizierte Studie
, dass diese weit verbreiteten Hoffnungen offenbar auf
unbegründeten Vorurteilen basieren und somit nicht berechtigt
sind. Ganz im Gegenteil.
mehr
Quelle: Medline Abstract
Fachblatt Journal of the
American Medical Association (JAMA)
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Dunkle Schokolade
ist in der Lage einen erhöhten Blutdruck zu senken.
Das
zeigt eine Pilot-Studie, die Pharmakologen der Universität
Köln jetzt in der angesehenen amerikanischen Medizinfachzeitschrift
JAMA veröffentlichten.
mehr
Quelle: Presse-Information
Universität Köln und Abstract Med. Fachzeitschrift Journal
of the American Medical Association (JAMA)
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Vitamine
A + E senken das Herzinfarkt-Risiko nicht
Die angesehene Medizin-Fachzeitung
The Lancet
räumt jetzt mit einem weiteren weit verbreiteten
Vorurteil auf, das besagte, dass die antioxydativ wirkenden
Vitamine A und E die Entwicklung einer Arteriosklerose
verlangsamen und so der Entstehung von Herzinfarkten vorbeugen.
mehr
Quelle:
Presse-Information Fachzeitschrift The Lancet
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